9. Oktober 2011, Downtown Fairbanks

11. November 2011

Besser spät als nie… Ich hatte vor ein paar Wochen einen Ausflug in die Downtown Fairbanks gemacht, und auch einen Post dazu angefangen. Weil der aber umfangreicher wurde als geplant, habe ich abgebrochen und ihn dann gemächlich vor mir hergeschoben. Eine nervtötende Last in meinem Hinterkopf, und da ich heute in der Uni schon seitenweise getippt habe, sind meine Finger schon warmtrainiert und können den Beitrag beenden. Et voilà:

 

Heute war ich in der Innenstadt von Fairbanks.

Das klingt deutlich unbeeindruckender, als es ist. Die Innenstadt ist von meiner Unterkunft ca. 4,5 Meilen entfernt. Heute ist Sonntag, daher fahren auch keine Busse. Auto oder Fahrrad hab ich nicht – bleiben nur noch die Füße.

Das ist eine Karte von Fairbanks. Das blaue Band ist der Chena River, am großen blauen Kreuz links oben befindet sich das Geophysical Institute, am kleinen blauen Kreuz etwas rechts davon wohne ich. Die rote Strecke bin ich heute gelaufen, gegen den Uhrzeigersinn, auf dem Streckenabschnitt südlich des Chena Rivers befanden sich die Sehenswürdigkeiten. Zum Vergleich: Vom kleinen bis zum großen Kreuz brauche ich zu Fuß  eine gute halbe Stunde. Übrigens hatte ich heute Morgen noch von der Wanderung gestern Muskelkater… Ich bitte um Mitleid! Auch stellvertretend für meine Füße, die mir vorhin beim Eierkuchenbacken wüsteste Morddrohungen ausgesprochen haben. Aber ein Gutes hatten die beiden Gewaltmärsche dieses Wochenende: Ich bin meinen Jetlag los! Beim Laufen hat man wohl keine Zeit, um müde zu sein.

Nun aber zu Fairbanks. Wer auch  immer den Namen ausgewählt hat, ich muss ihm zustimmen. Das Flussufer des Chena Rivers ist wirklich sehr hübsch. Das war es dann aber auch schon; Fairbanks selbst hat den Charme eines Zinkklotzes. Außerdem wurde der Name zu Ehren irgendeines Politikers gewählt. Versteht mich nicht falsch, es gibt durchaus Nettes zu sehen in Fairbanks. Aber die Gebäude selbst sind irgendwie alle entweder pragmatisch oder klobig-protzig.

Bei meiner Wanderung habe ich mich lose an die Tour des Visitor Information Center gehalten (sowas wie die Touristeninfo, das eigentlich offen sein sollte, dann aber doch nicht war). Danach ist der Platz vor den beiden “Hochhäusern” auf dem Bild, der Golden Heart Plaza, in etwa das Zentrum des historischen Fairbanks. Die etwas unscheinbare Uhr vor dem rechten der beiden Häuser ist ein Teil dieses Platzes. Von dort aus ist das untere Bild entstanden:

Die Kirche ist die erste (römisch-)katholische Kirche in Fairbanks, die Immaculate Conception Church von 1904. Das Bankgebäude rechts daneben war ursprünglich ein Krankenhaus, und weil Kirchen in Fairbanks anscheinend neben Krankenhäusern zu stehen haben, wurde die Kirche im Winter 1911 von der anderen Uferseite neben eben jenes Krankenhaus verschoben.

Ungefähr so alt wie die Kirche ist auch Fairbanks selbst: 1901 hat ein gewisser Captain Barnette an der Stelle, an der das Foto gemacht wurde, sein Handelsschiff entladen und zwei Cabins aufbauen lassen. Warum gerade da? Er wollte eigentlich bis zum Trail zum Klondike, kam nicht über die Wasserfälle des Tanana, versuchte über den winzigen Chena River diese Wasserfälle zu umfahren und hat so sein Schiff auf Grund laufen lassen. Der erste Kunde in seinem unfreiwilligen Handelsposten war Felix Pedro, von Beruf Goldsucher. Im Juli 1902 fand er welches in der Nähe von Fairbanks (“There’s gold in them there hills”) und löste damit einen Goldrush aus, durch welchen Fairbanks innerhalb weniger Jahre zur größten Stadt Alaskas wuchs. — Pedro wurde 1910 von seiner Frau vergiftet, Barnette flüchtete 1911 bei Nacht und Nebel mit einer halben Million Dollar die vermutlich aus seiner Bank stammten in der Tasche aus der Stadt, und Fairbanks wurde in der Größe von Anchorage überholt. Das Goldgräberflair ist gelieben, und die Fairbanker [sic] schauen stolz auf ihre Pioniergeschichte zurück.

Vom Pioneer Park wusste ich zuvor nur, dass er sich lohnen sollte. Ich hatte Bäume und Wiese erwartet, wie es sich halt für einen Park gehört. Tatsächlich kann der Pioneer Park aber besser mit dem Wort Museumspark beschrieben werden, oder meinetwegen Amusementpark. Als ich da war, war er aber zum Großteil geschlossen – also, der Park war offen, aber die Ausstellungen waren geschlossen – weshalb ich nur vermuten kann, dass er im Sommer als Vergnügungspark herhält. Der Pioneer Park enthält verschiedene alte Blockhäuser, ein paar Goldgrabungsmaschinen, ein indianisches Dorf, zwei kleine Museen und den einzigen überlebenden Holzschaufelraddampfer (wooden-hulled sternwheeler), das zweitlängste überlebende Holzboot (70 m), die Nenana.

Am Ufer des Chena River sowie im Pioneer Park stehen noch einige Originalhäuser der ersten Stunde. Einfache Holzhäuser, teils aus dünnem Holz und mit niedrigen Türen, nur ein Stockwerk.

Als sich die Nachricht vom Goldfund 1902 herumsprach, kamen die Leute, wie sie zuvor schon zum Klondike geströmt sind. Es war mitten im Winter (Telegrafenleitungen gab es ja nicht, die Nachricht ist also nur verhältnismäßig langsam nach Süden und Osten gesickert), euphemistisch gesprochen etwas kühl, und die Goldsucher bauten die Blockhütten in Windeseile. Fenster bedeuten Wärmeverlust, tagsüber haben die Bewohner ohnehin Gold gesucht – und Fensterscheiben waren transportlicher Luxus und damit verzichtbar. Der Ofen stand in der Mitte des Raumes – um alle Ecken möglichst gleichmäßig zu wärmen, ohne die Hütte abzufackeln. Die Türen waren möglichst niedrig, um die mühsam bereitete Wärme nicht dadurch zu verlieren, dass man kurz raus zum Outhouse musste. Geschlafen wurde auf erhöhten Betten, aufgestanden wurde mit einem gezielten Schritt direkt in die Schuhe, der Boden war ja… kühl.

Frauen haben sich auch nach Fairbanks getraut. Zum Großteil Prostituierte, und Tänzerinnen. Manche haben auch selbst Gold gesucht. Nach den Geschichten zu urteilen, die ich bisher so gelesen habe, war die sicherste Variante sehr schnell an sehr viel Geld zu kommen ein Hotel zu eröffnen. Manche haben sich auch als Essensversorger durchgeschlagen, andere haben Pferde verliehen als Lasttiere für den beschwerlichen Weg zu den Goldflüssen Alaskas und des Yukon Territories, über den White Pass oder Chilkoot Trail, aber das war eher zur Zeit des Yukon Gold Rushes. Welche Überraschung, die Goldgräberstädte waren voller Schwindler; am “nettesten” fand ich die Geschichte von Belinda Mulrooney, deren Mann ihr Vermögen verprasste, das sie sich mit ihrem – damals berühmten und gut besuchten – Hotel erarbeitet hatte. Obwohl, wenn ich mir den Werdegang des ehrenwerten im Bankgeschäft tätigen Herren E. T. Barnette anschaue, glaube ich nicht, dass sich die Menschen seitdem viel geändert haben ;)

Obiges Bild stammt aus dem UAF Museum. Das nachfolgende entstand dagegen wie die obigen Blockhütten im Pioneer Park, die Citizens’ Mill.

Das rechte Gebilde ist ein Steinstampfer, der gefundenes Gestein zerbröseln sollte. Die Überreste wurden auf die flache Metallplatte links geschüttet. Die vibrierte, so dass das leichtere Gestein mechanisch vom Gold getrennt wurde. Den Namen Citizens’ Mill hat dieser maschinelle Goldsucher daher, dass er von den Einwohnern Fairbanks’ kostenlos genutzt werden durfte. Als der Goldboom nachließ, haben ein paar Geschäftsmänner zusammen gelegt und dieses Monstrum gekauft, In der Hoffnung, dass wenn die Leute ihre Gesteinsproben einfach untersuchen lassen können, der Goldrausch noch ein wenig anhält. Letztendlich war die Gesteinsmühle nur 6 Jahre in Betrieb, bevor sie von einer besseren Maschine ersetzt wurde. Aber Gold wird heute noch in der Umgebung abgebaut.

Diese bunkerähnliche Anlage heißt Kashim und wurde von Athabaskischen Familien bewohnt. Die Encyclopaedia Britannica sagt dazu folgendes:

Among the Yupiit a special large semisubterranean house, called a kashim by the Russians, was used for public and ceremonial occasions and as a men’s residence. The kashim was the place where men built their boats, repaired their equipment, took sweat baths, educated young boys, and hosted community dances.

Obwohl die Natives hier einen größeren Anteil an der Bevölkerung bilden als in den Lower-48, ist dieser indianische Teil des Pioneer Parks sehr mager gehalten. Eher wie ein “ach ja, und die haben wir auch noch”.

Durch den gesamten Park zieht sich eine Eisenbahnlinie. Und an deren Ende (und Anfang) befindet sich das Tanana Valley Railroad Museum, eigentlich nur ein herausgeputzter alter Bahnhof.

Etwas nordöstlich des Pioneer Parks befindet sich das “echte” Ende der Alaska Railroad, zumindest laut Schild.

Das Schild mag das Ende der Schienen markieren, den nördlichsten Punkt aber sicher nicht. Der Blick auf dem Foto ist nämlich geradewegs nach Norden gerichtet ;)

Ich kann aber bezeugen, dass die Eisenbahnlinie nach Westen und dann nach Süden abbiegt… nachdem sie an meinem Haus vorbeigeführt hat :/

Zurück zum Pioneer Park. Eine echte Fundgrube ist das Pioneer Museum, das von Freiwilligen auch außerhalb der Touristensaison offen gehalten wird. Ein Sammelsurium an Dachbodenmaterial, hier mal eine kleine Auswahl:

Mich würde ja mal interessieren, wie die Straßen zu der Zeit waren, und ob unsere heutigen Autos diese Straßen auch noch schaffen würden.

Ein Schlittenhundeschlitten ohne Schlittenhunde.

Das sind mal coole Handschuhe. Komplett Originalwolf, bis auf Inneres und Augen.

Wenn ich das recht in Erinnerung habe, wurden hiermit die ersten Exemplare des Daily Newsminer gedruckt. Allerdings ist das nur eine Vermutung. Tatsache ist, dass der Fairbanks Daily News-Miner seit 1903 durchgängig herausgegeben wurde, länger als jede andere US-amerikanische Tageszeitung.

Eine Waage. Das Bild entfaltet seine volle Kuriosität beim Heranzoomen an den unteren der beiden Zettel, unterhalb des “Keep Off”.

Mmh, sexy lingerie, homemade in the early 1900s. Schatz, was meinst du, soll ich mir sowas auch mal zulegen?

Bevor ich – mal wieder – mit einem Sonnenuntergang abschließe, noch ein paar Fotos von Downtown Fairbanks, die ich damals nicht mit eingeschlossen habe, aber jetzt ganz interessant finde.

Die George C. Thomas Library von 1909, steht unter einer Art Denkmalschutz (“has been designated a National Historic Landmark”).

1906 als Einstöcker gebaut, später hinten und oben ergänzt. Ein gewisser Herr Harding hat von dem Balkon 1923 eine Rede an die Fairbankser gehalten. Herr Harding war zu der Zeit Präsident der US of A. Das Gebäude steht auf Grund, der mal zu Barnettes Handelsposten gehörte.

Ursprünglich als Badeanstalt 1907 gebaut, heute ein sehr skuriller Antiquitätenladen. Falls sich jemand die Karte des Tourist Visitor Centers angeschaut hat: dieses Gebäude ist Nr. 12.

Oh Mann. Und ich fahre seit Jahren durch das Nadelöhr in Jena, von anderen Dauerbaustellen ganz zu schweigen.

Frankfurt ist laut dieser Säule 4400 Meilen /7000 Kilometer entfernt. Die russische Partnerstadt Yakutsk ist etwa 2500 Flugmeilen entfernt, New York dagegen 4500 (!). Überhaupt hat Alaska noch mehr Verbindungen mit Russland als den Fellhandel im 18./19. Jahrhundert, dazu gleich nochmal mehr.

DAS Postkartenmotiv schlechthin, die Statue auf dem Golden Heart Plaza, die an die ersten Siedler erinnern soll, umgeben von Informationstafeln zu den verschiedensten Themen: über die Universität, über die Pipeline, über den Alaska Highway, Ureinwohner, Verkehrsgeschichte…

Golden Heart Plaza, Blick nach Nordwesten (die Kirche ist die oben erwähnte katholische Kirche am anderen Flussufer)…

… und Blick nach Süden. Fairbanks’ Minenstadtcharme.

Ich habe soeben das Eismuseum gefunden. War an dem Tag aber mit Sicherheit eh geschlossen, und von einem Besuch wurde mir abgeraten, weil die Skulpturen nicht mal annähernd an die echten Ice Alaska-Skulpturen herankommen. Jedes Jahr im Spätwinter findet die Eisweltschnittmeisterschaft in Fairbanks statt, bei der, nunja, Skulpturen aus Eis geschnitten werden. Ich bin also mal wieder zur falschen Zeit am richtigen Ort ;)

Neben Fichten und Birken gibt es hier noch diese Bäumchen. Nicht sonderlich häufig, dafür umso auffälliger: Während Baumrinde meist langweilig grau und rau ist, ist dieses Bäumchen mit einem glänzenden, kupfrigen Mantel umhüllt, der weithin leuchtet. Leider versagen hier meine ohnehin nicht gerade üppigen botanischen Kenntnisse – hat jemand eine Ahnung, was das für ein Baum sein könnte? Biologen geben ja gerne einleuchtende Namen, aber eine Kupferbuche sieht komplett anders aus.

Jetzt zur alaskisch-russischen Freundschaft. Bevor die Beziehungen sprichwörtlich erkaltet sind und vor der Erfindung von Langstreckenflügen wurde Alaska – zu dem Zeitpunkt noch inoffizielle Kolonie – als Zwischenlandeplatz für US Flugstreitkräfte im zweiten Weltkrieg genutzt, auf dem Weg an  die Ostfront westlich von Alaska.

Ich weiß natürlich nicht, inwieweit der Beitrag der Alaska-Sibirien-Route kriegsentscheidend war. Aber jetzt hab ich endlich mal etwas über den Zweiten Weltkrieg gelernt, was nicht schon hundert Mal in der Schule durchgekaut wurde. Zusammen mit der Aleutendeportation natürlich, aber die kam ja erst eine Woche später.

Der Einfluss des US Militärs ist noch heute, lange nach offiziellem Ende des Kalten Krieges, spürbar. Allein um Fairbanks gibt es das Ladd Army Field, die Eielson AirForce Base (“hier anhalten verboten”), die Funkstation auf Murphy Dome natürlich und die Panzer die nett lächelnd an der Einfahrt zu Fort Greely stehen auf dem Weg zum Donnelly Dome, und auf dem Weg aus Fairbanks raus habe ich zuerst die Abbiegung auf den Richardson Highway verpasst und stand plötzlich for den Pforten des Forts Wainwright. Aber angeblich überlegt die US Regierung immer mal wieder, ob sie nicht doch eine der Stationen schließen sollte. Das allerdings würde nicht nur einen herben wirtschaftlichen Verlust für die Region bedeuten, sondern Fairbanks würde wohl auch einen großen Teil seiner Einwohner verlieren. Auf dem Weg hierher, im Flugzeug von Seattle, wurde die Landung in etwa so angekündigt: “[...] and to all the brave soldiers returning home from Afghanistan, we thank you for your courage and want you to know we appreciate your service for our country.” Dass das in dem fast leeren Flugzeug etwas makaber klang, ist mir in dem Moment gar nicht aufgefallen, ich war zu beschäftigt meine Gesichtszüge wieder unter Kontrolle zu bekommen, bevor das Licht anging.

Cushman Bridge über den Chena River, flankiert von den Flaggen aller Bundesstaaten (“juchhu, wir gehören auch endlich dazu!”).

Eins der wohl berühmtesten Restaurants hier in der Gegend, zumindest weiß jeder sofort, wovon ich rede, wenn ich sage, dass ich in der Nähe wohne: Sam’s Sourdough. Deren Spezialität sind Sourdough pancakes, vorsichtshalber habe ich einen in sourdough und einen mit buttermilk bestellt. Nach dem Essen wusste ich wieder, warum ich noch nie eine ganze Portion geschafft habe, obwohl sie rein mengenmäßig eigentlich zu schaffen sein müsste; und ich habe gelernt, dass Sauerteig nicht mein Geschmack ist, genausowenig wie gesalzene Butter.
Sourdough ist übrigens ein Wortspiel; a sourdough ist auch ein erfahrener Goldsucher.

So, jetzt aber endlich zum Sonnenuntergangsbild, sonst komme ich heute nicht mehr ins Bett. War da nicht was mit zeitiger ins Bett gehen gewesen…?

¬ geschrieben von Christiane in (4) Ausflüge

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5 Kommentare zu '9. Oktober 2011, Downtown Fairbanks'

  1. Christiane sagte am 11. November 2011 um 01:25 Uhr:

    Scheint eine Mahagoni-Kirsche zu sein, zumindest glänzen die auch so schön und halten tiefe Temperaturen aus.

  2. HaHa sagte am 16. November 2011 um 10:48 Uhr:

    Wieso haben die beiden Hüttchen Fenster? ö.ö War da früher Glas drin, oder sind das nur Attrappen?
    http://ch.1hamann.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_2374.jpg

  3. HaHa sagte am 16. November 2011 um 10:53 Uhr:

    “… deren Mann ihr Vermögen verprasste”

    Das klingt jetzt etwas hart, nachdem die gute Belinda (dass Amis immer den Vornamen nennen… in nem deutschen Museum wär von Mulrooney die Rede gewesen ;-) als nächstes gleich mal ne Bank eröffnet hat. So arm kann ihr Ehemann sie dann ja nicht gemacht haben *g*

  4. HaHa sagte am 16. November 2011 um 13:51 Uhr:

    Zum Pioneer Museum:

    “Mich würde ja mal interessieren, wie die Straßen zu der Zeit waren, und ob unsere heutigen Autos diese Straßen auch noch schaffen würden.” => Ich hätte Zweifel, was die Unterbodenhöhe angeht. Aber zu “unseren heutigen Autos” zählt ja auch der Humvee, und der käm damit ganz sicher klar ;-)

    Die Beschriftung der Wolfshandschuhe klingt eigentlich mehr nach chinesischem als nach anständigem Englisch: “… but nose is the real thing. Lining is more wolf fur.”

    Der Zettel auf der Waage ist niedlich. Obwohl das ja schon an sich ne ulkige Waage ist, die dir neben dem Gewicht noch die Zukunft voraussagt… so á la “You are fat. In the future you will be even fatter.”

    “Schatz, was meinst du, soll ich mir sowas auch mal zulegen?” => wenn ich mir die “Man’s Summer Underwear” zulegen soll, die daneben hängt… aber unsere Unterwäschewahl müssen wir ja nun wirklich nicht im Blog diskutieren *g* Hallo Mama, hallo Papa! :)

  5. HaHa sagte am 16. November 2011 um 14:17 Uhr:

    “Ich bin also mal wieder zur falschen Zeit am richtigen Ort” … oder zur falschen Zeit am falschen Ort ;-)
    http://en.wikipedia.org/wiki/Harbin_International_Ice_and_Snow_Sculpture_Festival
    (“Guinness Record of the largest snow sculpture: 250 metres long, 28 feet (8.5 m) high, using over 13,000 cubic metres of snow. The composition consisted of two parts: “Niagara Falls” and “Crossing the Bering Strait” (the latter depicting the migration of the First Nations).”)

    http://ch.1hamann.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_2569.jpg
    => Wie süß. Ist dir das WASP-Logo aufgefallen? Jetzt nimmt das Militär schon Illustrationen von Walt Disney *seufz* aber von der Mentalität her passt’s vielleicht gar nicht schlecht ;-) Nur bei der Abkürzung hätten sie eine suchen können, die nicht schon anderweitig belegt ist:
    http://en.wikipedia.org/wiki/White_Anglo-Saxon_Protestant

    “and to all the brave soldiers” => Hab ich gar nicht erzählt, oder? Ich war am Veteran’s Day in Chicago – was mir gleich frühmorgens an den Kopf geworfen wurde, als der Radiowecker ein stimmungsvolles Symphoniekonzert dudelte, das bald von einer sonoren Ansagerstimme überlagert wurde, die ehrenvolle Worte in den Äther sprach über die tapferen Helden, die ihr Leben für unsere großartige Nation gelassen hatten… diese Kombination aus sanfter Konzertmusik und dröhnender Stimme hatte etwas regelrecht Hypnothisches – gut, dass ich mein Gehirn dabei hatte :)

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