24. Oktober 2011, Murphy Dome

29. October 2011

When Fairbanksans need to get into the wilds but do not have much time, they head to Murphy Dome. At 15 miles (24 km) out of town, the dome is far enough out that you feel like you are getting away, but it is close enough that you can easily be home for dinner. It is a great place to take a leisurely stroll in the tundra, pick berries, or have a picnic.

Perfekt also, um am Nachmittag noch einen Abstecher ins Büro machen zu können. Das Auto musste ich erst am Abend abgeben.

Um zum Murphy Dome zu kommen, muss man nur die Sheep Creek Road an der Uni vorbei nehmen und dann irgendwann links auf die Murphy Dome Road abbiegen. Danach geht es dann mehr oder weniger steil bergauf. Irgendwann hört die Asphaltierung auf, aber danach war die Straße besser – nämlich mit Pulverschnee statt mit Rumpeleis bedeckt. Beim Abbiegen auf die Murphy Dome Rd hab ich für einen kurzen Augenblick gezweifelt, ob ich mit dem Ford da fahren könnte, oder ob da so ein großer Pickup nicht besser geeignet wäre. Blödsinn natürlich, es gab keinerlei Probleme. Vermutlich kommt man auf solche Ideen, wenn man zuviele große Wagen um sich herum sieht.

Die Straße führt direkt bis zum Gipfel, dort gibt es eine Station der US Air Force…

und neben dem Schild, dass man nicht hier nicht betreten soll, einen Parkplatz.

Ich hab (natürlich) nicht den vorgeschlagenen Weg genommen, sondern bin erst vom Weg runter und einer Hundespur über Stock und Stein gefolgt und bin dann mal wieder durch Gesträuch gestolpert, um zurück zum Ausgangspunkt zu kommen. Insgesamt eine eher entspannte Tour, wenigstens verglichen mit den beiden vom Wochenende.

Schon nicht mehr auf dem Weg; Blick Richtung Nordwesten. Von hier aus liegt Fairbanks ungefähr im Süden.

Nordosten und Whitemountains.

Noch mehr White Mountains.

Einer dieser Hügel da vorn ist Ester Dome, ein anderes beliebtes Ausflugsziel. Da haben die Outdoor Adventure-Leute am Freitag Abend gegrillt. Und ich hätte dabei sein können, wenn sie mich nur zwei Stunden eher angerufen hätten um mir zu sagen, dass die Warteliste zum Zuge kommt. Oh well, dafür hab ich das Auto bekommen und viel coolere Sachen erlebt als Marshmallows über dem Feuer. Polarlichter gab’s an dem Abend auch nicht, die man hätte beobachten können. Auf jeden Fall ist von hier aus gesehen hinter dem Ester Dome Fairbanks.

Diese welligen Bergflanken sind hier typisch. Es kommt auf dem Foto leider nicht so gut heraus, aber die drei Kämme rechts waren leuchtend rostrot.

Murphy Dome selbst ist etwa 892 m hoch. Auf meiner Querfeldein-Wanderung habe ich geschätzt 100 Höhenmeter zurückgelegt und war tatsächlich am Nachmittag im Büro. Leider war Tapas nicht da, und auch per Handy nicht zu erreichen. Also musste ich wohl oder übel vom Autovermieter zurück nach Hause laufen. Es gab zwar ein paar Sachen zu sehen, aber nach dem Wochenende waren die anderthalb Stunden nur noch schwer zu verkraften. …und deshalb war ich am Abend so fix und fertig, dass ich eigentlich überhaupt keine Kraft mehr für Polarlichtausschau hatte. Jedenfalls, bis ich welche gesehen hab ;)

Ausflugsdampfer, eine der Touristenattraktionen Fairbanks’. Summer only.

6 Kommentare zu '24. Oktober 2011, Murphy Dome'

  1. HaHa sagte am 1. November 2011 um 12:18 Uhr:

    “… und neben dem Schild, dass man nicht hier nicht betreten soll, einen Parkplatz.”

    Ich hoffe schwer, dass du das Schild nicht betreten hast. Dein Auto hast du jedenfalls geparkt. Errrrwischt!

  2. Christiane sagte am 1. November 2011 um 12:33 Uhr:

    Herr Schlaumeier :P : Da steht eindeutig ‘dass’ und nicht ‘das’, jegliche Verwechselung ist also sprachlich ausgeschlossen :)
    Und das Schild gilt für den Golfballmilitärbereich rechts, der Parkplatz ist links, und eindeutig ein Ausflugsparkplatz. Oder warum sollten sich die Air Forcler hunderte von Metern von ihrer Station entfernt – jenseits des Schildes, wohlgemerkt – eine Holzbank mit Tisch aufstellen?

  3. Johannes sagte am 4. November 2011 um 05:49 Uhr:

    Tolle Informationen! Ich werde mich damit in Zukunft mehr auseinandersetzen! Bin gespannt auf weitere Beitraege!

  4. HaHa sagte am 5. November 2011 um 08:28 Uhr:

    Frau Klugmüller: Da steht aber auch eindeutig “hier nicht betreten darf” – und das passt sprachlich nunmal nicht mit dem Wort “dass” zusammen :P

    Warum sollten Air Forcler überhaupt in der Air Force sein? Warum sollten Air Forcler fremde Länder bombardieren? Da find ich ne Picknickbank viel weniger überraschend ;-)

  5. Christiane sagte am 7. November 2011 um 16:45 Uhr:

    Wer sagt das? Ich seh da keinen grammatischen Fehler. Widerspricht meine Formulierung dem gängigen verkrusteten Baukastensprachgebrauch? Dann sieh meinen Satz bitte als aktiven Beitrag zur Fortentwicklung der deutschen Sprache, die ja im Gegensatz zu zum Beispiel Latein noch quicklebendig ist.

    Die AirForcler haben da oben außer dem obligatorischen Elchtöter wohl eher keine nennenswerten Waffen, der Golfball dient der Kommunikation. Es gab auf dem Murphy Dome mal drei von den Bällen, einer wurde abgebaut, und der zweite von einem Anwohner gekauft, der die Kuppel jetzt irgendwo am Highway als Dach für seine Gerätschaften verwendet. Auf jeden Fall sehe ich für die Air Force keinen Grund eine Picknickbank zu bombardieren. Da kann man schließlich keine Demokratie mehr hinbringen^^.

  6. Christiane sagte am 7. November 2011 um 16:46 Uhr:

    @Johannes: Das freut mich zu hören. Ich werde fleißig weiter tippen :)

Theme von BenediktRB • Powered by Wordpress • Abonniere den RSS Feed